Vorstand

Vorstand:

Daniel Heinzer, Präsident

Franz Föhn, Kassier

Jolanda Schmidig, Aktuarin

Peter Betschart, Kulturkommission Gemeinde Muotathal

Stefan Bürgler, Kulturkommission Gemeinde Illgau

Friedel Herger, Mitglied

Guido Bürgler, Mitglied

Peter Steiner, Mitglied

 

gegründet 2009 (vormals Regio Plus Projekt) 

Mitglieder und Beiträge

 

Einzelpersonen 139 Fr.   35. --
Familien   55 Fr.   60. --
Juristische Personen   19 Fr. 100. --

 

Traditionelle GV mit Apéro, Unterhaltung und Stubete

Jedes Jahr am Mittwoch vor Fronleichnam halten wir unsere GV ab. Der Apéro wird jeweils musikalisch von Illgauer- oder Muotathaler Formationen umrahmt. Es werden nach Möglichkeit auch junge Nachwuchskünstler berücksichtigt.

 

Präsidium und Vorstand berichten humorvoll und speditiv viel Interessantes rund um den Giigäbank an der offiziellen GV. Sie informieren über vergangene, laufende und künftige Projekte. Sie zeigen Impressionen und Fotos aus vergangenen Projekten, Anlässen und Konzerten und stellen neue Publikationen vor.


Aus dem Jahresbericht 2018 des Präsidenten

 

Veranstaltungen im 2017

a) Luschtig tönts vom Giigäbank 100 Jahre Franz Schmidig sen.

Unter „Luschtig tönts vom Giigäbank“ konnte einmal mehr wieder ein äusserst erfolgreicher Anlass durchgeführt werden!

Am 14. September 2017 wurde Franz Schmidig sen. (Lunnis) zu seinem 100. Geburtstag mit einem hochkarätigen Konzert geehrt. Die Aula war innert Kürze ausverkauft.

Die Familie hat ihren Vater, Schwiegervater, Grossvater und Onkel musikalisch würdig gefeiert.

Und der Giigäbank gab den passenden Rahmen dazu!

Die anwesenden Musikanten spielten Lunni-Tänze, schöner geht es nicht.

Das Publikum war begeistert und wir vom Giigäbank natürlich auch!

 

b) 10 Jahre Ländlersunntig  

Der 31.12.2017 war ein weiterer Höhepunkt  im Vereinsjahr.

Auch der 10. Ländlersunntig war ein Grosserfolg! Das Jubiläums Konzept mit dem Wechsel von vier Formationen in einem Restaurant fand grossen Anklang und wird darum auch bei den nächsten Ländlersunntigen so weiter geführt.
Sämtliche privaten Taburettlis und alle offiziellen Taburettlis in den Restaurants waren im Einsatz!

 

Als Alternative der Stubete am Abend wurde erstmals ein Tanz- und Unterhaltungsabend durchgeführt. Auch diese Änderung gefiel dem Publikum und dem Vorstand und wird künftig ebenfalls beibehalten.

 

Leider ist mit der Husky-Lodge ein weiteres Restaurant ausgestiegen – über Weihnacht und Neujahr ist dort auch ohne Ländlersunntig das Restaurant mit Gästen ausgebucht. Aber man hat bewusst auf die Anfrage für ein neues Restaurant verzichtet.

 

c) Schenkungen

Auch dieses Jahr haben uns etliche Schenkungen erreicht, die unser Archiv bereichern. Da waren Einzelstücke und auch ganze Wagenladungen, die bei uns eingetroffen sind.

 

Anfangen bei Werner Schelbert (Seppälers), der uns seine neu aufgenommene CD mitsamt den Noten überreichte.

 

Auch die Formationen Schattenhalb und Naturpur übergaben uns ihre gemeinsame CD «Schrägers und Gräders».

 

Auch als Schenkung kamen in unser Archiv die «gfäligä» Jodellied-Kompositionen von Thuri Bürgler; mitsamt den Noten. Allen ein herzliches Dankeschön.


Erwähnenswert sind auch einige seltene Aufnahmen von Hellbärg Marie und ihrem Mann Mauri Suter. Das musikalische Ehepaar (Geige, Schwyzerorgel) wohnte im Talkessel von Schwyz und war auch als Familienkapelle unterwegs.

Schenkungen waren auch etliche Filme von Franz Inderbitzin, Baar, die von Sunnäwirts Sepp auf fünf DVD’s digitalisiert und im Einverständnis der Nachkommen von Franz Inderbitzin an uns weitergereicht worden sind.

 

Die Schenkungen betrafen auch einige Dutzend Schallplatten (Vinyl), die uns von Adolf Betschart (Martis) und Werner Betschart (Lunzä), sowie Marie Föhn-Renggli abgegeben wurden. Darunter sind einige Platten mit Aufnahmen von Suter-Zwimpfer, Echo vom Klingenstock, Betschart-Horat oder auch die erste Platte von Lunnis Franz mit Willi Valotti von 1974.


Abgeschlossen wird die Liste der Schenkungen mit rund zwei Dutzend VHS-Kassetten von Adolf Betschart (Martis) in Genf, mit Aufnahmen von volkstümlichen Sendungen aus oder über das Tal.

 

d) Sammelliste

Bei der instrumentalen Sammelliste sind bisher 356 Tonträger (Plattentitel) erfasst worden. Insgesamt sind darauf 2296 instrumentale Titel erfasst, wobei da natürlich bekannte Titel mehrmals vorkommen können, weil sie auf mehreren Platten eingespielt worden sind.

Zum Beispiel wurde «Schneehäsli» gemäss Liste 8 Mal eingespielt, «Muotathaler Bödeler» 14-mal und «Echo vom Geisshimmel» sogar 16-mal aufgenommen.

Vielleicht gäbe es noch mehr Einspielungen, wer weiss. Auf rund 73 Tonträgern wurden auch total 256 Lieder oder Jüüzli erfasst.

Effektiv wären das etwas über hundert verschiedene Titel. Schaut doch einfach in die Sammelliste rein und staunt!

 

e) Digitalisierung

Digitalisiert wurden in erster Linie etwa 30 Langspielplatten. Sie sind nun im Archiv als dauerhafte LP und als digitale CD eingelagert. Was hält wohl länger? Digitalisiert wurden neben den Marie und Mauri Suter-Gwerder Stücken auch einige Tänzli von Schmieds Adolfs Käthy (Imhof-Schelbert), die uns von Walter Imhof übergeben wurden. Gerade einfache Musikanten sollten im Archiv unbedingt vertreten sein, denn es ist die Vielfalt an Melodien und Spielweisen, die interessant und bemerkenswert ist. Es hätte noch mehr Platz!

Viel Arbeit in Sachen Digitalisieren wurde auswärts vergeben. Die Arbeit von Sepp Inderbitzin betreffend Franz Inderbitzin wurde schon erwähnt. Damit haben wir Filmaufnahmen – meist ohne Ton – aus den Fünfziger- und Sechzigerjahren im Archiv. Sie zeigen Alpfahrt, Älplerleben, Holzen, Prozessionen, Sennenchilbi, Tellstafette, Bergtouren und anderes mehr. Eine nächste Arbeit wird es sein, die Filme mit Zeitzeugen anzuschauen, um noch mehr Informationen zu Darstellern und Jahrzahlen zu bekommen.


Grosser Dank gebührt auch Lothar Gwerder, der in sehr vielen Stunden die VHS Kassetten von Adolf Betschart und Sigi Gwerder digitalisierte und in Form brachte. Eine grosse Arbeit. Entstanden sind insgesamt 12 DVDs mit Fernsehsendungen der 1970er-Jahre bis etwa 2009: Stadt und Land, Direkt us, Hopp de Bäse, Gala für Stadt und Land, Öisi Musig, Fensterplatz, Fyrabig, Postkartengrüsse u.a.m. Herzlichen Dank allen, die dazu beigetragen haben. 

 

f) Verschriftlichung

Eine umfangreiche Arbeit wurde hier von Jolanda Schmidig geleistet. Sie hat sämtliche Tänze von Franz Schmidig senior geschrieben und neu in Form gesetzt. Dabei mussten auch Entscheidungen getroffen werden, denn «dr Senior» spielte seine Stücke auch nicht immer gleich. So wie es sich eben für einen hervorragenden Musikanten gebührt. Entstanden ist ein schönes Notenheft mit rund 80 Kompositionen, einigen Fotos und einem Portrait des Komponisten. Es ist das 7te Notenheft, welches der Giigäbank herausgibt.

 

g) Archiv

Im Vereinsjahr 2017 sind im Tonarchiv rund 18 neue DVD’s dazugekommen. Bei den Tonträgern (LP, CD, Kassetten) kamen sage und schreibe 46 neue Medien dazu. Viele davon waren Langspielplatten.

 

Im Archiv abgelegt wurde auch eine Papierkopie der Muotathaler Tänzli aus der Hanni Christen-Sammlung. Sie wurden ihr von Gigers (Betschart) Arnold und seinen Brüdern Melchior und Franz im Jahr 1945 überliefert. Das meiste sind wie zu erwarten war, zweiteilige Tänzli. Vielleicht bringen wir sie in einem nächsten oder übernächsten Jahr mal zum Klingen auf dem Giigäbank. Schön wär’s! Vielleicht zusammen mit ein paar Predigertänzen.

 

h) Archiv Illgau  

Auch in Illgau ist das Archiv weiter gewachsen. Koni Bürgler ist immer darum besorgt.

Im Moment wird im Hinblick auf den „Bödler-Abig“ 2020 Material zusammen getragen.

 

i) Archiv-Liste Website  

Es ist geplant, die Archiv-Liste für jedermann abrufbar auf die Website zu stellen.

 

Stefan Bürgler empfiehlt den einmal mehr äusserst humorvollen Jahresbericht des Präsidenten der Versammlung zur Genehmigung, was einstimmig geschieht!


Download
Statuten Verein Giigäbank
Statuten des Vereins.pdf
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